CIRKEL

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Das Gesundheits- und Dienstleistungszentrum CIRKEL entstand 1991/1992 am Platz des denkmalgeschützten sogenannten "Fennel-Haus" im Kreuzungsbereich Ewaldstraße / Kurt-Schumacher-Straße direkt neben dem Eingang zum alten Friedhof. Dieses Haus aus der Gründerzeit mit seiner typischen Fassade musste aufgrund eines substanzgefährdenden Hausschwamms im Kellergeschoss 1990 abgerissen werden.

Damit war der Weg frei für einen Konzeptentwurf der Schettler Unternehmungen und ihres Planers Architekt Dipl.-Ing. Helmut Jeromin. Jeromin fand eine besonders akzentuierte Bauform im Eckbereich der beiden Straßen, um damit auch den südlichen Eingang zur Hertener Innenstadt deutlich zu markieren.

Das Schettler Konzept mit seinem Niedrigenergie-Ansatz, einer Solaranlage für die Brauchwassererwärmung und diverse originelle Details überzeugten das Landesministerium für Bauen und Wohnen in Düsseldorf beim Wettbewerb um das Pilotprojekt des neuen Landes-Förderprogramms "Zukunftsweisende Bauvorhaben – ökologisches, solares und energiesparendes Bauen".

Gleichzeitig entwickelte sich parallel die Überlegung, in den vorgesehenen gewerblichen Bereichen Büroräumlichkeiten sowie Gesundheitsdienstleistungen anzusiedeln. Insgesamt acht Facharztrichtungen, ferner logopädische, psychologische und psychotherapeutische Angebote und eine Apotheke prägen den Begriff Gesundheitszentrum CIRKEL und machen den CIRKEL als vollständig barrierefreies Gebäude mit seiner großzügigen Tiefgarage nach wie vor zu einem bevorzugten Wohn-, Praxis- und Bürostandort.